Autogenes Training

nach Schultz (1884 – 1970)

Er hatte seine Methode zunächst „konzentrative Selbstentspannung“ benannt. Das bedeutet, der Übende bewirkt über eine Autosuggestion eine Entspannungsreaktion im psychischen und körperlichen Bereich. Er konzentriert sich auf Vorstellungen der Ruhe, Schwere und Wärme und auf die Atmung. Diese sogenannten Formeln werden gedanklich einige Male wiederholt. Zum Erlernen dieser Entspannungstechnik ist tägliches Training notwendig. Danach reicht es, zwei bis dreimal in der Woche zu praktizieren. Der Geübte kann sich in kürzester Zeit in eine Tiefenentspannung versetzen oder sich im Alltag erholen.

Die Grundstufe des Autogenen Trainings besteht aus sechs Teilen, eine erweiterte Form kann in etwa neun Sitzungen erlernt werden. Darüberhinaus gibt es für Fortgeschrittene die Möglichkeit, Leitsätze für individuelle Gegebenheiten zu entwickeln und anzuwenden.